Datenterrorist
"Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern." - Aleister Crowley _

.:: Coma Galaxy Cluster ::.

Super! Fast vier Monate auf nen Foto vom Bradford Robotic Telescope gewartet und dann sieht man nur nen paar Pünktchen anstatt der erhofften Andromeda Galaxy... War wohl bewölkt :(
Hajo muss halt Hubble mal wieder herhalten. *g*


Quelle: Spacetelescope.org

Und wo wir grad im Weltall und bei Fotos sind... Die NASA stellt ihr riesiges Bildarchiv unter der Public Domain (d.h. ohne Copyright) für alle frei ins Netz! :D
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Quelle: NASAimages.org
27.07.08 13:05:17 - balle - 33 comments - Space


.:: Hundehütte? ::.


Nein. Parkhaus! Hahaha
27.07.08 12:46:00 - balle - No comments - News


.:: Net::ARP 1.0.3 ::.

Changelog:

Fixed possible buffer overflow in get_mac_linux()
FreeBSD 7 amd64 patches by mitsuru@riken.jp
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26.07.08 22:37:26 - balle - 16 comments - Perl


.:: Deutschland VS IT-Security ::.

"In einem umfangreichen Bericht an das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat der Chaos Computer Club (CCC) die Auswirkungen der Strafrechtsänderung des sog. Hackerparagraphen untersucht. Der CCC kommt zu dem Ergebnis, dass der § 202c StGB ungeeignet ist und sogar dem geplanten Ziel des Gesetzgebers zuwiderläuft.
Das Programmieren, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von sog. Hackertools, die für die tägliche Arbeit von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten notwendig sind, wird durch den § 202c StGB unter Strafe gestellt. Das BVerfG geht aufgrund einer Verfassungsbeschwerde gegen den Paragraphen der Frage auf den Grund, ob es prinzipiell möglich ist, sog. Hackertools von vermeintlich harmloser Software zu unterscheiden."

Quelle: CCC.de
22.07.08 23:12:54 - balle - 148 comments - CCC


.:: Doppelter Unfall ::.

"Du hast sie gesehen?" fragt er ungläubig und wirft Dir einen Blick zu, als wärst Du nicht ganz richtig im Kopf. Deine Hände umklammern krampfhaft das Bierglas und zittern so stark, das einiges von dem Bier auf den hellen Holztisch schwappt.
"Erzähl weiter."
Flehender Blick. Du bist den Tränen nahe.
"Dad, ich..."
Doch er lässt nicht locker.
"Deswegen bist du doch hergekommen. Also erzähl mir wann und wo."
Du siehst zweifelnd zur Seite auf die Kommode. Der Fernseher flimmert tonlos irgendeine Abendsendung in den Raum, fängt Deinen Blick (Heile Welt.), bis Du Dich schließlich dazu zwingst ihm wieder ins Gesicht zu schauen. Er sieht mürrisch aus, nickt ruhig, kratzt sich durch den grauen Vollbart und mustert Dich eindringlich, während er seinen stämmigen Körper im Ledersessel zurück lehnt. Du trinkst noch einen großen Schluck Bier.
"Letzte Nacht. Ich... Ich bin irgendwann aufgewacht und hatte Durst. Ich bin die Treppe runter, durch den Flur und...“, eine erste Träne kullert Dir über die Wange, „Da saß sie im Dunkeln in der Küche. Am Küchentisch."
Dein Vater lässt ein ungläubiges Brummen oder Knurren hören und Du fragst Dich für eine Sekunde, wie zum Henker Du auf die blöde Idee gekommen bist Dich ausgerechnet ihm anzuvertrauen. Er wird Dir doch wahrscheinlich eh nicht glauben. Trotzdem erzählst Du weiter, weil Du es jemandem erzählen musst, wenn Du nicht völlig durchdrehen willst.
"Sie saß am Küchentisch. Die Laterne vor dem Fenster... Die Jalousien waren nicht runter gelassen. Es war gerade hell genug, dass ich sie sehen konnte. Sie hatte irgendwas in den Händen und spielte damit rum. Was konnte ich nicht genau erkennen.“
(Es war ein Stein. Ein blauer Stein.)
„Und als ich in der Tür von der Küche stand da... Da..."
Nun kannst Du die Tränen doch nicht mehr zurück halten, schaust rasch auf den Boden, schluckst.
"Sie hat mich angesehen, Dad. Sie saß da und hat mich angesehen. Sie... hat gelächelt. Ihr süßes Lächeln. So wie früher. Als wäre nichts geschehen."
Du schluchzt, während Dein Vater sich in seinem Sessel nach vorne beugt, die Hände auf die Knie seiner Latzhose stützt und Dich mit messerscharfem Blick ansieht. Ein Blick, der sich förmlich in Deine Seele bohrt.
"Und was ist dann passiert?"
Du würdest am liebsten im Erdboden versinken, trinkst hastig den Rest des Glases leer und öffnest eine weitere Flasche, die letzte von dem Six-Pack.
"Was ist dann passiert? Hat sie was gesagt? Und hör endlich auf so viel zu saufen!"
Schuldbewußt zuckst Du zusammen.
"Nein. Nein, ich... hab das Licht angeschaltet. Es war so hell, dass ich die Augen zusammen kneifen musste und dann... War sie weg. Ich war wieder allein."
Der nächste Schluck Bier.
"Allein. Wieso hab ich bloß das scheiß Licht angemacht?! Wäre das Licht nicht gewesen wäre sie noch da!"
"Martin."
Bier.
"Du hättest ihr Lächeln sehen sollen, Dad."
"Martin!"
"Es war zauberhaft."
Dein Vater holt aus und verpasst Dir eine schallende Ohrfeige, die Dich in Deinem betrunkenen Zustand fast vom Stuhl haut. Erschrocken starrst Du ihn an.
"Martin! Hör mir zu! Steffi ist tot. Sie ist tot. Verstehst du das?"
Du schüttelst nur wild den Kopf.
"Nein. Nein, das ist nicht wahr. Ich hab sie gesehen, Dad! Sie war da und ich hab sie gesehen. Sie ist nicht tot!"
Er schlägt Dir erneut ins Gesicht, brüllt Dich an: "Martin komm zu Dir! Deine Frau hatte vor zwei Monaten einen Autounfall. Sie ist tot! Tot! Herrgott nochmal!"

Plötzlich erfüllte blaues, blinkendes Licht die nächtliche Landstraße. Eine junge Frau, Anfang dreißig, blondes Haar, grüne, schmerzverzerrte Augen, die durch den Notarzt, der neben ihr stand, hindurch starren. Ein Beatmungsgerät auf Mund und Nase, schon wurde die Trage in den Krankenwagen gehievt.
Keine halbe Stunde später starb sie, erlag ihren inneren Blutungen, während Du draußen im weißen Krankenhausgang vor Angst auf und ab gewandert warst. Bis... Bis der Arzt kam. Bis...


(... sie verreckt ist! Qualvoll! Und Du konntest nichts tun!)
Wut und Schmerz umklammern Dein Herz. Du springst vom Stuhl auf, der krachend zu Boden fällt, und kreischt: "Sie ist nicht tot! Ich weiß was ich gesehen hab! Sie lebt!"
Eine Handbewegung fegt sämtliche Bierflaschen klirrend vom Tisch.
„Sie leeeeebt!“
Völlig außer Dir reißt Du die Jacke von der Lehne und rennst zur Tür.
"Martin, Du steigerst dich da in was rein. Sei vernünftig! Sie wird nicht mehr zurück kommen. Martin!"
Als Antwort eine Tür, die krachend ins Schloss fällt.

Mehr gibt's auf kurzgeschichten.de
12.07.08 16:48:02 - balle - 84 comments - Kurzgeschichten


.:: Von gecrackten Geldcomputern ::.

"Unbekannte haben sich Zugriff das bankinterne Geldautomatennetz der Citibank verschafft und PIN-Daten abgefangen. Dies berichtet die New York Times in ihrer Online-Ausgabe. Der Zugriff erfolgte demnach über die Netzwerkverbindungen der in der US-Handelskette 7-Eleven ausgestellten Automatensysteme der Bank. An die PINs seien die Betrüger gelangt, indem sie die Gegenstellen attackierten, welche die PINs gegenüber den Automaten autorisieren. Die Diebe hätten sich so um mehrere Millionen US-Dollar bereichern können, heißt es weiter."
Quelle: Heise
03.07.08 16:04:27 - balle - No comments - Hacking